Die Zeitschrift Querformat …

trägt ihre Programmatik bereits im Titel: Sie nimmt eine quere Perspektive auf zeitgenössische Phänomene, internationale Kunst und Populärkultur ein. Das Prinzip des Queren bestimmt auch das Layout, denn im Gegensatz zur gängigen Praxis der Wiedererkennbarkeit erfindet sich die Zeitschrift visuell mit jedem Thema neu. Darin liegt eine Besonderheit von Querformat: wissenschaftliche Texte und visuelle Gestaltung sind gleichermaßen relevant, daher entstehen die Hefte in enger Zusammenarbeit eines visuellen und textuellen Herausgeber/innenteams.

 

Querformat Magazin Stapel


Das zweite Heft dreht sich (um) Zigaretten. Durch das Rauchverbot verabschiedet sich ein kulturelles Phänomen weitgehend aus dem öffentlichen Leben. Nicht nur im Alltag, sondern auch in Kinofilmen und in der Kunst gehören Inszenierungsformen mit der Ziga­rette größtenteils der Vergangenheit an. Daher widmet sich dieses Heft der Zigarette – danach. Wissenschaftliche und künstlerische Beiträge betrachten die vielfältigen Veränderungen des Rauchs in der visuellen Kultur.


Querformat Magazin mit Abo-Karte und Duftfrosch


Das erste Heft widmet sich Nippes, den Staubfängern unserer Wohlfühlwelten. Längst nicht mehr nur Zeichen kleinbürgerlichen Spießertums, ist Nippes im Zeichen von ‚Camp‘ oder ‚Trash‘ salonfähig geworden. Wissenschaftliche und künstlerische Bild- und Textbeiträge gehen seinen Transformationen in Kunst und Alltagskultur nach. Wenn sich etwa der historische Hofnarr als Gartenzwerg in heutigen Vorgärten wiederfindet, wenn Michelangelos David als Blow-Up in bunten Farben schillert, dabei antike Bemalungen zitiert und ‚kitschig‘ verkehrt oder wenn Swarovskis Kristallküken museal geadelt werden, zeigt sich, wie durchlässig die Grenzen zwischen Hoch- und Populärkultur sind.

Das dritte Heft erscheint im September 2010 und lässt es sich mit dem Thema »Wellness« gut gehen.